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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

das nun ablaufende Jahr stand  für unsere Gemeinde unter dem Vorzeichen, unser Gemeindele­ben,  so wie wir es kennen, fortzuführen, aber auch einen behutsamen
Neuanfang mit einem eige­nen Ortsauschuss zu wagen. Dieser hat sich dem Ziel verschrieben, unseren Glauben besonders an die junge Genera­tion durch aktives Zeugnis
weiterzugeben, damit auch in Zukunft in Werder unser Glaube fruchtbar und sichtbar bleibt.

Dieser wurde zu Jahresbeginn mit Unterstützung von Propst Müller und des Pfarrgemeinderats von St. Peter und Paul ins Leben gerufen.

Der  Vorsitzende des Ortsauschusses vertritt unsere Gemeinde auch im PGR von Peter und Paul regelmäßig. Damit fand eine Stabübergabe von Dr. Dieter Heckmann,
der unsere Ge­meinde über acht Jahre lang im PGR vertreten hat, an Markus Klähr statt,  den der Propst ebenfalls zu seiner neuen Aufgabe berufen hat.
Herr Heckmann ist mit der Pflege unseres Gemeindearchives weiter ehrenamtlich für unsere Gemeinde tätig. Für die geleistete Arbeit unseren herzlichen Dank.

Unsere Gemeinde war wie jedes Jahr Gastgeber der Wallfahrt des Bistums zur Feier der Aufnahme Mariens in den Himmel. Im Jahr der Barmherzigkeit hatte diese Wallfahrt
einen noch höheren Stel­lenwert für die drei Teilgemeinden St. Peter und Paulin Potsdam, St. Antonius in Babelsberg und St. Cäcilia in Michendorf.
Dies hat zu einer gestiegenen Anzahl von Wallfahrern geführt, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Ein weiterer Höhepunkt war ‒ besonders für unsere Kolpingfamilie ‒ der 25. Jahrestag der Selig­sprechung Adolf Kolpings am 27. Oktober 2016.

Damit wir als Gemeinde auch neben unseren sonntäglichen Gottesdiensten noch mehr Gemeinsam­keit erfahren können, die unseren  Glauben stärken kann,
haben wir im Frühjahr und Herbst einen Brunch nach der heiligen Messe mit Unterstützung der gesamten Gemeinde organi­siert. Unser Som­merfest war dann
der nächste Höhepunkt, der auch mit vielen Aktivitäten für Fa­milien mit Kindern vorbereitet wurde.

In diesem Jahr ging durch eine Initiative der Familie Bals ein Katholischer Familientreff an den Start. Hier ist in den nächsten Jahren noch viel Kraft und Gebet gefragt,
aber der Anfang ist ge­macht und die St. Martinsfeier war für die Kleinen ein sehr gelungener Start.

Das erste Jahr war für den Ortsausschuss auch mit vielen organisatorischen Arbeiten herausforde­rungsvoll. Dazu zählen die regelmäßigen Sitzungen, so mancher Arbeitseinsatz,
der Webseitenauf­bau (http://maria-meeresstern-werder-havel.de/pages/viewpage.action?pageId=327683) und die Verbindung zum PGR, die zu halten war.

Geistige Impulse gaben unter anderem die Gestaltung von Familiengottesdiensten, die regelmä­ßige Kinderkirche und unsere Sternsinger. Hier gilt unser besonderer Dank Frau Hauswald und Frau Lip­pert.

Auch war es uns eine große Freude, dass der Kreis unserer Ministranten sich um zwei Neuzugänge erweitert hat.  Auch beim Firmunterricht in Potsdam ist unsere Gemeinde
mit vier Jugendlichen dabei. Und die Pfadfinder haben ebenfalls mehrmals den Weg nach Werder gefunden.

Für die mittlere Generation war wie in den vergangenen Jahren die Schola ein Zentrum. Sie berei­tete sechs Andachten (Kreuzweg, Marienlob, Gemeindefest, Wallfahrt, Jahresschluss)
vor und un­ter­stützte mit ihrem Gesang mehrmals den Gottesdienst am Sonntag, zuletzt am Vierten Advent.

Wie seit vielen Jahren bewährt, traf sich die ältere Generation allmonatlich zur Seniorenmesse und begleitet uns mit ihrem Gebet, zum Beispiel mit dem Rosenkranz einmal im Monat vor der Mess­feier.
Wir danken Edith Hahn für ihre Mithilfe bei Geburtstagsgrüßen für unsere älteren Gemein­demitglie­der. Das Ehepaar Gisela und Christian Strehl kümmerte sich auch in diesem Jahr um viele praktische Dinge,
wofür beiden großer Dank ausgesprochen sei.
Sie fanden in diesem Jahr Unterstützung durch Chris­tians Bruder Bernhard Strehl der wieder zurück nach Werder in seine Heimatstadt gezogen ist.

Zusammen mit der aus Mecklenburg-Vorpommern nach Werder gekommenen Eva-Maria Kemnitz und den beiden "alten Hasen" Wolfram Hahn und Christian Strehl teilt sich Bernhard Strehl
seit die­sem Jahr die Aufgabe eines Gottesdienstbeauftragten in unsere Gemeinde. Herr Ewald Stumpf, der uns viele Jahre in diesem Dienst begleitet hat, ging in den Ruhestand.
Für ihre Beteiligung am Gottes­dienst sei ihnen allen Dank gesagt.

Und es gäbe noch viel Anderes und viel Schönes zu sagen ... Doch nur zweierlei sei noch hervorge­ho­ben:

Wir sind unserem Propst Klaus-Günter Müller sehr dankbar, dass er in guter Weise auch in diesem Jahr für uns Sorge getragen hat, und wünschen ihm für die Zeit des Übergangs
in eine neue Aufgabe viel Kraft und Got­tes Segen.

Das Gebet, das Gedenken an seine Mitbrüder im Pfarramt und die Opfer der beiden Regime, die er in seinem Leben hat erleben müssen, war seit langen Jahren ein wesentlicher Inhalt der Wochentagsmessen,
die wir bis vor kurzem mit unserem Altpfarrer Joachim Klingebiel feiern konn­ten. Er hat in diesem Jahr sein 88. Lebensjahr vollendet, was er mit einem eigenen Gottesdienst in der Gemeinde gefeiert hat.


Am Ende des Monats Oktober beging der neue Erzbischof auf seine Anre­gung hin einen Gottesdienst zum Gedenken an die von den Nazis in Sachsenhausen gequälten und getöteten Priester.
Altpfarrer Klingebiel lebt nun wegen einer schwerer Krankheit im Karl-Steeb-Heim in Berlin-Grunewald.

Auch wenn ein weiterer Pfarrer im Ruhestand, Richard Rupprecht aus Brandenburg, der ebenfalls in unserer Gemeinde lebt, an so manchem Freitag­morgen die Messe feiert,
wird an den anderen Wochentagen durch den Weggang von Joachim Klingebiel eine tiefe Lücke gerissen. Wir danken beiden und allen anderen älteren Menschen,
dass sie uns in dieser Weise mit ihrem Gebet begleiten.

Aus unserer Gemeinde verstarben neben dem bei nur wenigen von uns bekannten Herrn Fischer mit Frau Ruth Drews und Frau Christa Drochmann zwei ältere Damen,
die jahr­zehntelang an unseren Gottesdiensten teilnahmen und im Falle von Frau Drews durch ihre Aktivitä­ten in früheren Jahren das Gemeindeleben entscheidend geprägt haben.

Ihnen und allen weiteren Verstorbenen schenke Gott die ewige Ruhe. // Und das ewige Licht leuchte Ihnen ! // Herr lass' sie ruhen in Frieden. // Amen.

 

Ihr Ortsausschuss